MZ 03.01.2012 

Renovierung der Pfarrkirche: Die Kirchenbänke sind schon raus

 

Erster Arbeitstag im neuen Jahr – und schon ging es los: Wie angekündigt, haben gestern die Renovierungsarbeiten an der Pfarrkirche begonnen. Und das bedeutete erst einmal: Schrauben und Schleppen. 

Von Gerald Meier-Tasche

Am ersten Arbeitstag des neuen Jahres wurde mit den Vorarbeiten für die Kirchenrenovierung begonnen. 

Die Kirchenbänke wurden abmontiert und dann abtransportiert. (Fotos: Meier-Tasche) 

Zwischenlager für die Kirchenbänke: In der Halle des ehemaligen Polstermarktes

werden die Bänke von Tischlern überholt. 

Helfer der Kolpingfamilie luden die Kirchenbänke auf Anhänger und

brachten sie zur ehemaligen Polsterhalle am Kreisverkehr

Und so sah die Kirche nach dem Arbeitseinsatz aus. (Foto: Vaaßen)

Am ersten Arbeitstag des neuen Jahres wurde mit den Vorarbeiten für die Kirchenrenovierung begonnen. Die Kirchenbänke wurden abmontiert und dann abtransportiert.

Kaum war es hell, rückten zahlreiche Helfer von Kolping und Kirchenvorstand an der Kirche an. Mit Treckern und Anhängern, mit einigen größeren Fahrzeugen, und mit Werkzeug. Denn am ersten Tag der Renovierung mussten die Kirchenbänke abmontiert, ausgeräumt und fortgeschafft werden.

Sogar Urlaub genommen

„Bis zum Mittag sind wir fertig“, freute sich Antonius Dankbar vom Kirchenvorstand, als er sah, wie flott und fachmännisch die freiwilligen Helfer zu Werke gingen. Manche hatten sich für diesen Tag sogar Urlaub genommen, um sich für „ihre Kirche“ zu engagieren. Auch Pfarrer Christoph Backhaus sah das mit Freude. Bier und Wasser standen zudem bereit, und so lief es wie geschmiert.

Die 50 Kirchenbänke wurden nach ihrem Abbau zum ehemaligen Polstermarkt gebracht. Hier werden sie in den großen Hallen lagern und überarbeitet. „Einige Bänke werden an den Seiten eingekürzt. So soll später mehr Platz in den Gängen bleiben, damit Rollstuhlfahrer es einfacher haben“, berichtet Karl-Heinz Kemper vom Kirchenvorstand.

Messe mit dem Bischof?

Natürlich ging es gestern nicht ohne ein paar Scherze ab. „Hier in der Halle ist doch so viel Platz, da könnten wir glatt eine Messe mit dem Bischof feiern“, frotzelten die Helfer. Dazu wird es wohl nicht kommen.

Aber vielleicht kommt der Bischof ja, wenn die Kirche nach der Renovierung in neuem Glanz erstrahlt –  zu Ostern soll es soweit sein. Bis dahin aber ist erst einmal Arbeit, Arbeit, Arbeit angesagt – heute holt der Restaurator Bilder und Gemälde ab, auch rücken Fachleute an, um das Verlegen neuer Induktionsschleifen vorzubereiten.

In der nächsten Woche wird St. Petronilla dann bis unters Dach eingerüstet.   

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