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Der Wettringer Anzeiger berichtete am 21. Januar 2009: |
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Sie sagt schon „Bei uns.... „ |
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Anja Raschke arbeitet seit dem 1. September als Pastoralreferentin in der Kirchengemeide St. Petronilla. |
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„Ich weiß noch genau, wann ich mich für meinen Beruf Pastoralreferentin, der auch eine Berufung war, entschieden habe: Es war in der 10. Klasse zu den Vorbereitungen der Ibbenbürener Wallfahrt. Dort sprach mich der damalige Kaplan an, dass ich doch wie geschaffen wäre für eine Ausbildung zur Pastoralreferentin." Anja Raschke sitzt in ihrem gemütlichen Büro im Pfarrzentrum der Kirchengemeinde St. Petronilla. Seit dem 1. September vertritt sie Claudia Brebaum, die ihre Arbeit wegen des Mutterschutzes zurzeit nicht ausüben kann. |
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Nach ihrem Schulabschluss entschied sich Anja Raschke erst für eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Im Oktober 1997 begann sie ihr praxisbegeleitendes Fernstudium der Theologie, Religionspädagogik, pastoral Psychologie und drei Jahre Gemeindeausbildung mit anschließendem einjährigen Referendariat an einer Grundschule - nicht immer einfach, doch das Ziel, in diesem Beruf zu arbeiten, waren der Motor für Anja Raschke. Heute ist die 37-jährige mit Leib und Seele mit ihrem Beruf verbunden. |
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„Ich bin jetzt seit zehn Jahren in diesem Beruf. Jeder Tag ist neu, spannend und abwechslungsreich. Jeder Tag ist eine Herausforderung - und langweilig ist es nie." Einzelseelsorge, Besinnungstage, Krankenbegleitung und Behindertenarbeit sind Aufgaben, die Anja Raschke erfüllen - und die bestimmt nicht immer einfach sind. Täglich fährt sie von ihrem Wohnort Ibbenbüren-Laggenbeck nach Wettringen zur Arbeit. Eingelebt hat sie sich hier schnell. Und mit einer guten Vorbereitung von Claudia Brebaum und den Mitarbeitern des Pfarrteams St. Petronilla fühlt sie sich hier schon heimisch. |
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„Das gute Rüstzeug von Claudia Brebaum, das Engagement und die gute Arbeit des Teams haben mir den Einstieg hier sehr erleichtert. Innerhalb von zwei Wochen war ich integriert, und das Arbeitsklima hier ist einfach super", strahlt Anja Raschke. So ein Arbeitsklima sei nicht immer selbstverständlich, besonders angenehm empfindet sie hier die kurzen Dienstwege und dass alles unter einem Dach ist. Gibt es Probleme oder Fragen, können diese so schnell geklärt werden. |
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Die Erstkommunion und die Familiengottesdienste gehören zum Aufgabenbereich von Anja Raschke. „Ich war überrascht, wie viele Jugendliche sich als Sternsinger beteiligen. Und auch die Anzahl von 19 neuen Messdienern ist nicht alltäglich in anderen Kirchengemeinden", sagt sie. Der Zugang zu den Jugendlichen sei wichtig. „Zuerst muss man die Jugendlichen und ihre Welt verstehen. Ich selber habe 13 Nichten und Neffen, die mir zeigen, wo ihre Interessen liegen. Der Alltag und der Glaube müssen verknüpft werden und die jungen Menschen erreichen." In diesem Bereich leiste Küsterin Jennifer Lorig „hervorragende Arbeit“. Anja Raschke freut sich besonders, dass in diesem Jahr behinderte Kinder an der Erstkommunion teilnehmen. |
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Pfarrer Backhaus ist für Anja Raschke immer erster Ansprechpartner. Die Predigten von Pfarrer Christoph Backhaus sind erfrischend und auch so manches Mal überraschend, denn er weiß Alltag und Glaube zu verknüpfen." Anja Raschke betont, dass in St. Petronilla Liturgie gelebt werde und die Impulse für ein gemeinschaftliches Leben hier zu spüren seien. Die gute Zusammenarbeit mit Pfarrer Backhaus und Pfarrer Sebastian ist für sie wichtig; und manchmal ist auch eine persönliche Einladung zum Mittagessen von Pfarrer Backhaus eine erfreuliche Abwechslung von der Arbeit. „Wenn man den Satz beginnt mit ,Bei uns', und damit Wettringen meint, ist man angekommen. |
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Von Andrea Brandt |
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