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Die Geschichte der Wettringer Pfarrkirche St. Petronilla
führt nachweislich zurück bis in die Zeit Karls des Großen (um 800 n. Chr.).
Ihre erste Erwähnung verdankt sie der Schenkungsurkunde Ludwig des Frommen, Sohn Karls
des Großen, der im Jahre 838 die Kirche von Wettringen mit ihren Gütern, mit den
Hörigen und dem Zehntrecht dem Benediktinerinnenkloster von Herford schenkte.
Die Christianisierung Wettringens ist sicherlich unter dem hl. Ludger erfolgt, als dieser
unter dem Schutz Karls d. Gr. im Münsterland das Wort Gottes verkündete. Zu dieser Zeit
erlangte Wettringen mit der Gründung der ersten Kirche eine große Bedeutung, war doch
diese Kirche Mittelpunkt eines weiträumigen Kirchensprengels und Stammpfarrei bis
Burgsteinfurt und Borghorst. Die erste, etwa um 800 entstandene Kirche wird aller
Wahrscheinlichkeit nach ein bescheidener Holzbau gewesen sein. Im 11. Jh. wich er einem
neuen Kirchengebäude aus Stein. Erst 1862/63, nach mehr als 700 Jahren, wurde dieses alte
Gotteshaus abgerissen und die jetzige große Kirche errichtet.
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