St. Petronilla Wettringen
 

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Die heutige Kirche ist eine dreischiffige neugotische Hallenkirche (breites Mittelschiff und zwei schmale Seitenschiffe). Das Langhaus wird durch vier Strebepfeiler unterteilt. Im Giebel des Turmes (Westfassade) steht auf einer Konsole die Statue der hl. Petronilla, unserer Pfarrpatronin.


Bei einem Gang um die Kirche fallen die schweren bronzenen Portaltüren auf, die eindrucksvoll Bilder aus dem Alten und dem Neuen Testament zeigen (1979 und 1983 von dem Künstler Joseph Krautwald aus Rheine geschaffen). Das Hauptportal wird von der mächtigen Hand Gottes beherrscht.


Der Innenraum erhält sein Licht durch bunte Glasfenster, die von Jesus, Maria, dem Leben der Heiligen und Geschichten aus der Bibel erzählen.

Im Chorraum zieht ein dreiflügeliger Schnitzaltar (1986/87 von der Künstlerin Frau Büscher-Eilert aus Horstmar geschaffen) den Blick auf sich. Zugeklappt zeigt der Altaraufsatz eine Szene aus dem Matthäusevangelium (Petrus über die Wasser schreitend). Einmal aufgeklappt stellt das Altarbild das Osterereignis dar, das beim letzten Aufklappen eine endzeitliche Deutung findet. Die Künstlerin drückt dies in den Bildern als frohe Verheißung aus.

Beachtenswert ist weiterhin das zwölffarbig bemalte Chorgestühl.

Eine Kostbarkeit ist besonders herauszustellen, der Taufbrunnen aus dem 2. Viertel des 13. Jahrhunderts. Er gehört zum sogenannten Bentheimer Typ (Bentheimer Sandstein) der romanischen Taufsteine.

Weitere Kunstwerke sind ein spätgotisches Sakramentenhäuschen und die barocke Skulptur der Verlobung der hl. Katharina.

Ausführliche Informationen kann man einer kleinen Schrift entnehmen, die in der Kirche ausliegt.

 

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